Am vergangenen Sonntag wurde der Opfer der Zerstörung Dresdens in der Nacht des 13. Februars 1945 gedacht. Wie schon in den vergangenen Jahren unterstützten wir die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V. bei der Durchführung und Absicherung der Gedenkveranstaltungen.
Zunächst begleiteten unsere Mitarbeiter den traditionellen Gedenkweg. Dieser startete vor dem Neubau der Dresdner Synagoge, führte über fünf Stationen des Erinnerns durch das Dresdner Stadtzentrum und endete schließlich an der Frauenkirche. Parallel zu diesem Gedenkweg fand direkt an der Dresdener Frauenkirche ein Stilles Gedenken statt. Hier hatten die Gäste und Besucher die Möglichkeit, an mehreren Stellen rund um die Frauenkirche Kerzen anzuzünden, abzustellen und im Gedenken an diesen für Dresden so traumatischen Tag innezuhalten.
Die wieder aufgebaute Frauenkirche bildete für diese Veranstaltungen einen würdigen Rahmen. Sie wurde in der Nacht vom 13. Februar 1945 nicht direkt durch Bomben zerstört, sondern erlitt durch auf die Kirche übergreifende Brände massive Brandschäden in ihrem Inneren, welche sie zwei Tage später zusammenstürzen ließen. Nach dem Krieg blieben die Trümmer der Frauenkirche über vier Jahrzehnte als Mahnmal für die Zerstörung Dresdens stehen. 1994 wurde mit ihrem Wiederaufbau begonnen, 2005 wurde die Frauenkirche als Wahrzeichens Dresdens wiedereröffnet.
Unser Unternehmen war von Anbeginn Mitglied im Förderverein und unterstützt seit dem auch die beiden Großveranstaltungen des Vereins: die Weihnachtliche Vesper im Dezember und die Gedenkveranstaltung im Februar. Auch in diesem Jahr sorgten unsere Mitarbeiter/innen gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern für einen störungsfreien Verlauf der beiden Gedenkveranstaltungen. (RKo)
Erinnerungsstein aus der Kuppel der alten Frauenkirche